Regulation first!

Regulation first!

Alltagstaugliches Nervensystemwissen als Weg zu mehr Selbstregulation und Milde mit dir

43 - Im Gespräch mit Kiran Deuretzbacher

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Wenn wir als Eltern nicht gut stehen, können wir unsere **Kinder nicht gut halten**. Aber was bedeutet „gut stehen” eigentlich genau? Und wie kann ich mein kognitives Wissen mit meinem körperlichen Wissen authentisch vereinen?

42 - Shut Down - Wenn das Funktionieren nicht mehr funktioniert!

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In unserer letzten Folge der Serie “Lebens- und Überlebensimpulse” reden wir über den Kollaps.

Achtung: Contentwarnung

In dieser Folge reden wir über
Ertrinken
Kollaps
Babys schreien lassen
Hilflosigkeit
Wir bieten während der Podcast-Folge immer wieder Regulationsübungen an. Wenn dich das Thema zu sehr betrifft, dann höre diese Folge lieber nicht alleine, nur in kleinen Portionen oder gar nicht. Achte bitte gut auf dich.

Sommer, Sonne, Ferienzeit, endlich! Lange hast du darauf hingearbeitet und möchtest endlich die Zeit für dich genießen. Dann zack, am ersten Urlaubs-/Ferientag kommt die Erschöpfung. Du könntest nur schlafen und jede Bewegung ist schwer und anstrengend.
Du hast extreme Kopfschmerzen oder sogar Migräneanfälle. Kennst du das?

Was genau funktioniert dann eigentlich nicht mehr? Warum zeigt der Körper Erschöpfung?
Um das Thema “Kollaps” neurobiologisch noch besser zu verstehen, schauen wir uns an, was im Nervensystem während des Ertrinkens geschieht. Denn das ist oft gar nicht so, wie in Filmen oft dargestellt, mit wild rudernden Armen oder lautem Rufen, sondern meist sehr still und unauffällig.

Worauf muss ich dabei als Verantwortungsperson achten?

Der Kollaps kann jedoch in mehreren Bereichen des Lebens auftreten. Daher reden wir auch darüber, warum Babys innerlich kollabieren, wenn sie schreien gelassen werden, nicht reguliert werden und sprechen darüber, ob dies womöglich Langzeitfolgen für das Kind haben kann?

Darüber rede ich mit Annika in meinem Podcast “Mit Trauma wachsen”.

In dieser Folge erfährst du:
Warum der Körper nach einer intensiven “Funktionsphase” abschaltet und in den Shut Down geht?
Was ist der Unterschied zwischen dem Erstarren und dem Kollaps?
Was ist der Kollaps-Schlaf?
Was neurobiologisch beim Ertrinken passiert und dass du dein Kind am Wasser niemals aus den Augen lassen solltest.
Wie du dich selbst regulieren kannst.
Was passiert, wenn man ein Baby schreien lässt, ohne es zu regulieren?
Wenn du neugierig geworden bist, höre in die neue Folge rein und schreib uns gern unter support@helperscircle.de, ob sie dir gefallen hat.

Wir machen Sommerpause vom 24.7. - 6.8.2023!

Der nächste Podcast kommt am 24.8.2023.

Und wenn dir diese Zeit zu lange ist, höre gerne nochmal in die Podcasts der Lebens- und Überlebensimpulse rein. In speziell diesen Folgen bekommst du einen wirklich guten Überblick über die Funktionsweise des Nervensystems. Ganz praxis- und alltagsnah. Wir verlinken dir hier alle Folgen dieser Reihe, damit du gar nicht lange suchen musst.

41 - Erstarrung mit Wumms dahinter - in der Bewegung ausgebremst

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Hast du das auch schon mal erlebt: ein Schockmoment, der dein Nervensystem überrumpelt und du erstarrt bist?!
Nichts geht mehr! Du hast Worte, aber kannst nicht darauf zugreifen. Deine Muskeln sind angespannt, aber du kannst dich nicht bewegen.

Dein Nervensystem interpretiert die Situation als bedrohlich, gefährlich, du bist unsicher, so dass die vorherigen Überlebensimpulse wie Zuflucht, Kampf, Fliehen oder auch Unterwerfung unter Umständen übersprungen werden. Du erstarrst!
Es ist ganz viel Aktivierung in dir, der sogenannte “Wumms” dahinter, das Gaspedal ist voll durchgedrückt - aber die Handbremse ist gleichzeitig fest angezogen. Nichts geht mehr!

40 - Unterwerfung - wenn Freundlichkeit zum Zwang wird

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Kennst du diese Momente in denen du freundlich lächelnd ja sagst, obwohl du lieber nein sagen möchtest?
Vielleicht sind das Situationen in denen du Sorge davor hast für deine Meinung abgelehnt zu werden. Du möchtest gemocht werden und möglichst wenig anecken.

39 - Lieber schnell weg - vom Fliehen und in Sicherheit bringen

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Vielleicht kennst du ja diesen Moment auf dem Zahnarztstuhl, in dem du oder (d)ein Kind am liebsten weglaufen würdet, doch nicht könnt.
Sichere dein Überleben, sagt dein Körper wenn er in Stress ist. Eine der natürlichen Reaktionen auf angsteinflößende Situationen - auf akute Bedrohungen, ist die Flucht.
Innerhalb weniger Augenblicke kann der Körper eine Gefahrensituation erkennen und entscheidet blitzschnell, was zu tun ist, um zu überleben. Wenn ein Angriff in Richtung Gefahr nicht als sicher eingestuft werden kann, versuchen wir in Richtung Sicherheit zu fliehen. Und das manchmal mit so immenser Kraft, dass wir zu übermenschlichen Leistungen imstande sind.
Wichtig zu wissen ist jedoch, dass ein Fluchtimpuls in weg von der Gefahr und dann in Richtung Sicherheit nicht automatisch auch bedeutet, dass er auch zu Ende ausgeführt wird.
Manchmal zeigt ein Kind einen nur ganz kleinen Fluchtimpuls - zum Beispiel wenn du versuchst, ihm etwas zu essen zu geben und es den Mund schließt und sich wegdreht. Oder auch bei pflegerischen Maßnahmen, wie Temperatur messen.
Wenn wir diesen Fluchtimpuls nicht erkennen und übergehen, dann ignorieren wir die Grenzen unseres Kindes. Geschieht das dauerhaft, kann dies langfristige Folgen haben.

37 - Achtsamkeit im Alltag und in der Schule

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Mascha und ich haben uns in meinem Studio am See getroffen und haben den ganzen Tag viel gequatscht, zwischendurch haben wir einfach das Mikro angeschaltet und lassen euch so ein bisschen teilhaben an unserem Frühlingsgespräch.

36 - Kann zu viel Hilfe schädlich sein?

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Auch wenn ein Kind schon ganz viel alleine kann, bittet es trotzdem noch oft um Hilfe. Zum Beispiel beim Schuhe anziehen. Manchmal kommen Kinder auch in Situationen, die ihnen Angst machen und bitten um Hilfe, indem sie Zuflucht bei einer vertrauten Person suchen. Zuflucht zu suchen ist einer unserer ureigensten Überlebensimpulse, um unser inneres Gefühl von Sicherheit wiederherzustellen.

35 - Aktion und Interaktion

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Wenn Kinder miteinander spielen, dann kann es manchmal richtig heiß hergehen. Wer kennt nicht noch den Spruch: “Bis einer heult!”? In dieser Folge wollen wir erforschen, warum (die meisten) Kinder gerne raufen oder sich gegenseitig auskitzeln, auf Kissenschlachten stehen und was eigentlich der Sinn hinter diesen Spielen ist. Wir wollen schauen, wie wir als Erwachsene (unsere) Kinder gleichzeitig frei spielen lassen und Neugierde und Action fördern können, aber das Spiel auch im Bereich des Regulierbaren halten können.
Wie es sich für diesen Zustand des Nervensystems gehört, ist dies eine fröhliche, spielerische Episode zwischen Dorina und Kati geworden - Wir wünschen dir viel Spaß!

34 - Die Bedeutung des Vagusnerves

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Der Vagusnerv ist der wichtigste Teil des parasympathischen Nervensystems. Er steuert einen Großteil unserer Körperfunktionen und ist damit auch essentiell für unser Wohlbefinden.
Außerdem wird der ventrale Vagus auch als sozialer Vagus bezeichnet, denn wir brauchen ihn, um miteinander kommunizieren und Verbindung zueinander herstellen zu können. Ich tausche mich mit Corinna darüber aus, wie der ventrale Vagus aktiviert und somit die Voraussetzung für heilsame, soziale Kontakte unterstützt werden kann.

Über diesen Podcast

Regulation first! lädt dich ein, dein Nervensystem besser kennen und verstehen zu lernen. Es geht um (Selbst-)Regulation, Emotionen, Sicherheit, Verbindung und vieles mehr.

Im Gespräch erkunden wir, Traumatherapeutin Kati Bohnet und Ergotherapeutin Martha Pany, wie sich der Blick auf Verhalten und Erleben ändert, wenn wir die “Nervensystembrille” aufsetzen, neugierig hindurch schauen und Regulation konsequent mitdenken.

Der Podcast für alle, die sich selbst (und andere) besser verstehen und vor allem milder mit sich selbst sein möchten.

von und mit Kati Bohnet & Martha Pany

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