Regulation first!

Regulation first!

Alltagstaugliches Nervensystemwissen als Weg zu mehr Selbstregulation und Milde mit dir

13 - Woran erkennt man Dissoziation?

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Eine Instagram-Followerin hat mir die Frage gestellt, woran man den eigentlich Dissoziation erkennt. Eine spannende Frage, denn Dissoziation ist vielfältig und ebenso komplex wie fast alles andere, was das menschliche Nervensystem betrifft. Dorina und ich gehen dieser Frage auf den Grund, haben mit eigener Dissoziation unser Mühen und auch die Technik verliert immer wieder mal die Verbindung. Du kannst Dich also auf eine lebendige Folge mit heiteren Live-Momenten freuen! Im Nachhinein sind mir noch einige DInge eingefallen, die auch noch gesagt hätten werden können, doch das mache ich dann mal in einer anderen Folge.

12 - Warum kann mein Kind sich mit 5 Jahren noch nicht selber regulieren?

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Uns erreichte diesmal eine etwas längere Frage, die Dorina und ich heute gerne mit Euch besprechen wollen. Für eine individuelle und auf dieses Kind passende Antwort kann ein Podcast natürlich nicht dienen, da ich das Kind nicht persönlich kenne, kaum etwas über die Lebensumstände weiß und Menschen einfach sehr komplex sind. Doch ich denke, dass wir hier zienlich viele Gedanken dazu auffangen konnten, Impulse setzen und wieder einmal mehr das Nervensystem etwas genauer beleuchten konnten. Hier ist die Frage: “Meinem 5j Sohn "brennt die Festplatte durch" sage ich oft. Ich weiss,dass Selbstregulation erst mit dem Alter kommt, dennoch bin ich oft verwundert, wegen welch Kleinigkeiten er sich weinend und brüllend auf den Boden schmeisst... Wenn ich Zeit für eine ruhige Begleitung habe, renkt sich das zwar meist schnell wieder ein, aber ich Frage mich, ob man dem Nervensystem nicht mit ab 5 Jahren auch irgendwie "helfen" kann diese Selbstregulation zu lernen. Einige Übungen mache ich mit ihm manchmal, aber sie wirken nicht präventiv.”

11 - Das Begleiten von Trauer bei Kindern

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In dieser Folge spreche ich über das, was mich in den letzten Wochen nach dem Sturz meiner Mutter gut begleitet und unterstützt hat und wieso meine Unterstützung wichtig ist für die Trauerbegleitung meiner Kinder. Es gibt so viele individuelle Arten und Weisen zu trauern, wie es Gründe zu trauern gibt und wie es Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Ich möchte gerne, weil es mich selber gerade so sehr beschäftigt, Dich an meinem Weg teilhaben lassen und gleichzeitig meine Erfahrungen aus der Praxis mit Dir teilen. Ab dieser Folge werde ich auch nicht mehr alleine im Podcast sein. Diesmal begleitet mich Corinna Nordhausen von Traudichkeit. Wir sind nicht nur beruflich miteinander im engen Austausch, mittlerweile verbindet uns auch eine tiefe Freundschaft. Wir werden nun desöfteren gemeinsam hier quatschen.

10 - Glitzergläser basteln

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Kennst Du Glitzergläsern? An ihnen kann man wunderbar sehen, wie Stress funktioniert. Gleichzeitig haben sie einen beruhigenden Effekt und können dir in stressreichen Situationen zur Seite stehen. In dieser Folge erklärt Kati dir die Auswirkungen von Stress und Entspannung am Beispiel der Gläser. Außerdem gibt es eine Anleitung, wie Du Dein eigenes Glitzerglas basteln kannst, oder daraus eine gemeinsame Aktion mit (D)einem Kind machst.

In dieser Folge erfährst Du:

… wie Du mit (D)einem Kind Glitzergläser selber basteln kannst
… wie Du (D)einem Kind anhand des Glitzerglases erklären kannst, was geschieht, wenn es im Stress (wütend / traurig / ängstlich / …) ist
… was geschieht, wenn wir versuchen, das unangenehme Gefühl des Stresses / der Wut / der Trauer / der ANgst / … am liebsten weghaben wollen
… was wir stattdessen tun können, damit sich der Stress / die Wut /die Trauer / die Angst / … wieder legen können
… wie das Glitzerglas dabei selber uns helfen kann, uns zu beruhigen

09 - Wie erkenne ich, ob (m)ein Kind ein Trauma hat?

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Diese Frage wurde aus der Hörer*innenschaft an mich gerichtet und taucht in meinen Fortbildungen auch immer wieder auf. Diese Folge Folge soll besonders Menschen, die mit Kindern arbeiten und diese nicht im häuslichen Kontext kennen, unterstützen, Signale von Kindern besser interpretieren zu können, um auf eine mögliche Traumatisierung aufmerksam gemacht zu werden. Immer noch leben viel zu viele Kinder in nicht sicheren Zuhauses und erleben dirt Gewalt, Erniedrigung, (sexuellen) Missbrauch, Vernachlässigung. Lehrkräfte, Erzieher*innen verbringen viel Zeit mit den Kindern, können einen sicheren Ort schaffen und können wichtige Personen sein, um die Not von Kindern zu erkennen.

Ich hätte noch wesentlich ausführlicher über mehr Anzeichen sprechen können, vielleicht mache ich irgendwann noch eine zweite Folge dazu. Schreib mir doch gerne konkrete Fragen, die Du zu dem Thema hast, dann kann ich diese aufgreifen.

Allgemein gilt: Wenn Du das Gefühl hast, da könnte es einem Kind nicht gut gehen, dann hol Dir Unterstützung. Durch Kolleg*innen, Freund*innen, Therapeut*innen, Kinderschutz, Jugendamt und habt ein Auge auf das Kind und habt den Mut zu handeln.

08 - Die Pubertät - Gehirn im Wandel

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In der neuen Folge geht es dabei um eine der wichtigsten Phasen des Erwachsenwerdens: die Pubertät. Obwohl wir ja alle da durchgegangen sind, fällt es oft unheimlich schwer, sich in pubertierende Kinder einzufühlen. Sie reagieren oft „unlogisch“, explosiv, willkürlich und für uns Erwachsene einfach nicht nachvollziehbar. Klar, wir wissen, dass sich da einiges neu verschaltet und sich der Körper der Kinder teilweise rasant verändert. Aber damit umzugehen ist im Alltag dann doch gar nicht so einfach, wenn unsere Kinder plötzlich so „anders“ sind.
In dieser Folge werde ich Dir die Vorgänge im pubertierenden Gehirn und Nervensystem etwas genauer erläutern. Im Gepäck habe ich dabei auch eine spannende Geschichte mit meinem Sohn, der im Großstadttrubel Berlins „einfach so“ in Ohnmacht gefallen ist. Das war ein heftiger Moment für uns beide. Und doch sind wir gestärkt aus dieser Situation herausgegangen, denn mein Wissen um die Großbaustelle in seinem Gehirn und Körper, hat mir wahnsinnig geholfen, ihn einfühlsam und stärkend zu begleiten.

07 - Warum körperorientierte Therapien manchmal hilfreicher sind als kognitive Therapien

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Wir haben wieder eine neue Podcastfolge für Dich!
In der neuen Folge gehe ich noch ein bisschen genauer darauf ein, warum unser Körper (und damit unser Nervensystem) ein hilfreicherer Anker sein kann, als Worte und Gedanken. In unserer Physiologie ist schon festgeschrieben, dass unser Körper eine höhere Wirkmacht auf stressreiche Situationen hat, als Gedanken!
Natürlich ist eine Therapie- oder Umgangsform, in der sowohl unsere mentale, als auch unsere körperliche Welt einen Platz haben, optimal. Zu oft noch wird aber unser Körper vergessen. Dann versuchen wir durch Willenskraft Verhaltensänderungen herbeizuführen und wundern uns dann, warum es nicht funktioniert. Doch die Antworten darauf liegen in unserem Körper! Diese Podcastfolge ist also sowas wie ein Plädoyer an die Weisheit unseres Körpers. Daran, dass wir „nur“ lauschen müssen und unser Nervensystem uns in jeder Sekunde erzählt, was es gerade braucht.

06 - Ich explodiere, wenn mein Kind ständig meine Grenzen überschreitet.

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Eure Frage: Mein Kind, 3 Jahre, reizt meine Grenzen gerade ständig aus. Sage ich nein, macht es mit Sicherheit genau das, was es nicht soll. Es weiß genau, wie es mich triggern kann. Dabei weiß ich manchmal gar nicht so genau, was mich so aufregt, wenn ein dreijähriger sich gegen mich stellt. Ich bin doch viel größer, fühle mich der Situation doch manchmal so überhaupt nicht gewachsen. Dann explodiere ich. Danach schäme ich mich und ziehe mich zurück. Und mein Sohn hat gewonnen. Was kann ich tun?

05 - Was ist, wenn ich die Geschichte eines Kindes nicht kenne?

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In dieser Folge erfährst Du,

- die Geschichte von Fanni, die Angst vor U-Bahn-Fahrten hat und niemand weiß
warum
- wie die Unsicherheit der Pflegeeltern sich auf das Kind übertragen kann, die
Sicherheit jedoch ebenso
- wie uns die Sprache des Nervensystems Orientierung geben kann, wenn die
Geschichte fehlt
- wie spielerisch eine angsteinflössende Situation „entschärft“ und „titriert“ werden
kann und so eine neue Erfahrung gemacht werden kann
- wie auf einmal, wenn es sicher genug ist, einzelne Puzzleteile der Geschichte
auftauchen können

04 - Die Reise des Schmetterlings - Buchlesung

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In dieser Folge erfährst Du:
- wie das Schmetterlingsbuch entstanden ist
- die Vorleseversion ohne Mitmachanleitung des Buches “Die Reise des Schmetterlings”
von Kati Bohnet
- wie Du von der Hochwasserkatastrophe betroffene Kinder, Familien, Kitas und Schulen
mit dem Schmetterlingsbuch unterstützen kannst

Über diesen Podcast

Regulation first! lädt dich ein, dein Nervensystem besser kennen und verstehen zu lernen. Es geht um (Selbst-)Regulation, Emotionen, Sicherheit, Verbindung und vieles mehr.

Im Gespräch erkunden wir, Traumatherapeutin Kati Bohnet und Ergotherapeutin Martha Pany, wie sich der Blick auf Verhalten und Erleben ändert, wenn wir die “Nervensystembrille” aufsetzen, neugierig hindurch schauen und Regulation konsequent mitdenken.

Der Podcast für alle, die sich selbst (und andere) besser verstehen und vor allem milder mit sich selbst sein möchten.

von und mit Kati Bohnet & Martha Pany

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