Alltagstaugliches Nervensystemwissen als Weg zu mehr Selbstregulation und Milde mit dir
00:00:07: Herzlich willkommen zur Regulation First.
00:00:09: Hier findest du alltagstaugliches Nervensystemwissen als Weg zu mehr Selbstregulation.
00:00:15: und Milde mit dir!
00:00:17: Ich bin Kathi Bonett, Traumotherapeutin und arbeite seit vielen Jahren mit Selbstregulation- und Nervensystemwissen
00:00:25: Und ich bin Marta Pani, ich bin Ergotherapeutin und stelle hier Fragen aus dem Alltag die euch und mich bewegen.
00:00:32: Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Nervensystemwissen helfen kann, dich selbst besser zu verstehen und milder mit dir umzugehen.
00:00:41: Schön dass du da bist!
00:00:50: Hallo Kati
00:00:52: ich freue mich Dich zu sehen!
00:00:54: Hallo Marta schön Dich zusehen und auch hallo an Dich auf der anderen Seite des Kopfhörers.
00:00:59: Schön das Du da bist.
00:01:03: Ja und heute wollen wir uns ja dem Thema zuwenden wie man eigentlich Nähe und Verbundenheit wirklich spüren kann.
00:01:11: Also wir beschäftigen uns mit Freundschaften, Beziehungen und wollen auf das mal so ein bisschen genauer eingehen.
00:01:18: Aber wie immer Regulation First!
00:01:20: Kathi hast du wieder eine Regulationsübung für uns die Du anleiten möchtest?
00:01:25: Ja ich habe mir gerade eine überlegt Und zwar lade dich ein Mal ganz bewusst deinen Boden unter dir zu spüren und entweder ist es der Boden unter deinen Füßen oder vielleicht sitzt du auch irgendwo, dann ist es deine Sitzauflagefläche.
00:01:46: Und du brauchst gerade gar nicht viel zu tun außer dich bei dem Raum umzuschauen und dir wirklich mal ganz bewusst dein Raum anzuschauten.
00:01:58: was entdeckst Du?
00:02:00: Und benenne ruhig!
00:02:01: Dann auch diese Dinge falls Dir das einfacher fällt.
00:02:05: ich habe manchmal die Tendenz dann so jaja drüber hinweg zu huschen.
00:02:10: mich bremst das wirklich ein bisschen und bringt es mehr in die Achtsamkeit, wenn ich die Dinge benenne.
00:02:15: Die ich sehe also zum Beispiel einen Tisch Ein Sessel Eine Lampe Ein Bild
00:02:23: Blumen
00:02:24: Ein Fenster Martor
00:02:28: Ein Bild
00:02:30: Ein Telefon Ein Glas Wasser.
00:02:35: Und so schaue dich einfach mal bei dir um und orientiere dich im Raum Und dann kannst du, wenn du magst noch einmal ganz bewusst nach oben schauen und dir innerlich vielleicht auch sagen das ist oben.
00:03:15: Dann kannst du ganz bewusster nach unten schauen.
00:03:17: Dir erinnerlich oder auch laut sagen dass es unten.
00:03:23: Ganz bewusst nach links schauen.
00:03:28: Wir sagen daßes links.
00:03:31: Ganzbewusst nach rechts schauen.
00:03:36: Das is rechts.
00:03:39: Kannst du ganz bewusst einmal nach hinten schauen?
00:03:44: Das i's hinten!
00:03:49: auch nach vorne schauen.
00:03:56: Ja, und vielleicht hast du Matos Atemzug gerade gehört der ganz automatisch gekommen ist?
00:04:04: Das ist ganz oft was geschieht wenn wir uns ganz bewusst im Raum orientieren und dieses Autonome ausatmen es ein Zeichen des Parasympathikus dass er aktiver wird und wir uns mehr und mehr regulieren!
00:04:25: Man hat's hier gehört, es wirkt.
00:04:31: Und ja jetzt muss ich mich gerade nochmal wieder kurz auch inhaltlich orientieren, gerade so entspannt geworden.
00:04:45: Ich kann mich erinnern dass wir ganz in unserer allerersten Folge das du da ganz kurz erwähnt hattest, dass Regulation Verbundenheit zu spüren, was ganz Wesenliches ist.
00:04:57: Und ich glaube dass dieser Zusammenhang nicht für alle Menschen total auf der Hand liegt.
00:05:03: Darum wollte ich dich fragen ob du da einfach mal ein bisschen etwas dazu erzählen magst?
00:05:08: Total gerne weil es wirklich etwas ist was regelmäßig in der Praxis bei mir auch auftaucht also dieses Bedürfnis sich verbunden zu fühlen.
00:05:18: Ich glaub das tragen wir alle in uns.
00:05:21: ja wir sind Herdentiere, wir haben diesen ventralen Vargussnerv unser soziales Kontaktsystem.
00:05:30: Der auch lieben möchte der im Kontakt mit Menschen sein möchte, der geliebt werden möchte, den in Verbindung sein möchte und Babys brauchen das um zu überleben Und dieses Bedürfnis nach Verbindung ich glaube dass ist was ganz ganz essentielles was uns alle miteinander verbindet.
00:05:55: Und in der Praxistaucht ist immer wieder auf, dass Menschen zu mir kommen, also jetzt hauptsächlich Erwachsene die sagen Mensch ich bin in einer Liebesbeziehung und ich liege da auch jeden Abend mit meinem Partner meiner Partnerin im Bett und wir sind auch irgendwie körperlich nahe und irgendwie fühle ich es aber gar nicht.
00:06:16: Ich fühl mich so weit entfernt davon was das soll oder ich erlebe Menschen, die sagen Mensch.
00:06:25: Ich habe irgendwie so viele Menschen in meinem Umfeld und ich fühle mich aber total alleine und auch einsam.
00:06:34: also dass obwohl Menschen zur Verfügung stehen oder auch Tiere mit denen kann man ja auch Verbundenheit spüren mit denen ist es manchmal sogar ein bisschen einfacher als mit Menschen aber können wir später noch mal drüber sprechen dieses Bedürfnis nach Nähe physisch anwesend sind, können wir dieses Gefühl von Nähe nicht fühlen.
00:07:00: Und das taucht relativ häufig bei mir in der Praxis auf.
00:07:03: also manche entdecken das auch erst im Laufe des therapeutischen Prozesses weil sie das vielleicht über längeren Zeitraum mit sich getragen haben und schon so als ja normal irgendwie für sich empfunden haben dass es irgendwie so ist und dann kommen aber weiter.
00:07:20: im Therapieprozess wird auf einmal so spürbar, hm irgendwas fehlt mir da und das hat tatsächlich einen neurobiologischen Hintergrund also dass wir eine bestimmte Physiologie brauchen.
00:07:36: Also wir brauchen einen bestimmten körperlichen Zustand um diese Nähe- und Intimität auch empfinden zu können.
00:07:44: und ja das finde ich total spannend als ich glaube da kann man wirklich schön drüber sprechen.
00:07:48: Wenn du willst, erzähle ich direkt was drüber.
00:07:50: Vielleicht hast du aber auch noch eine spezielle Frage?
00:07:52: Du guckst gerade so...
00:07:53: Nee, nee!
00:07:54: Ich finde das auch total spannend und fände es super wenn du ein bisschen über das erzählen magst also was diesen Zustand kennzeichnet den man braucht um das spüren zu können.
00:08:05: Ja, also ich habe vorhin schon den entscheidenden Teil unseres Nervensystems kurz erwähnt in ventralen Vargosnerv.
00:08:11: Das ist unser soziales Kontaktsystem Es ist der Teil unseres Nervensystems.
00:08:16: Der fängt hinten am zehnten Hirnnerv an und da geht vorne rum, also Bauchgewand, ventral heißt zur bauchgewanden Seite Und der geht eben von hinten vom Hinterkopf nach vorne durch unser Gesicht Durch die Quermuskulatur hier in den Wangen Da geht um unsere Augen herum Um den Mund herum Und dann so durch das Mittelohr Geht er und dann geht er So im Hals runter und zwar durch den Bereich, wo der Gaumen und die Zunge anfangen.
00:08:51: Und dann geht er... ...durch die Stimmbänder und dann zum Herzen.
00:08:56: Also der inner wird, der durchläuft alle Organe oberhalb des Zwerchfels.
00:09:02: Das ist wirklich dieser Teil nach der Polyvagaltheorie zumindest unseres Nervensystems, der
00:09:10: Kopf-und
00:09:11: Herz miteinander verbindet.
00:09:14: Und wenn dieser Teil unseres Nervensystems gut ausgebildet ist, dann sind wir empathiefähig.
00:09:22: Dann haben wir ein Interesse daran, dass es unseren Mitmenschen gut geht.
00:09:29: Dann sind wir gut in Verbindung unter Umständen mit uns selbst und mit anderen.
00:09:33: Da ist schon weh-weeh das Stichwort!
00:09:37: Wir hören dann anders unsere Stimme wird dadurch beeinflusst und auch die unsere Mimik wird arg durch den ventralen Vargus-Nerv beeinflusst, also auch was wir für Signale nach außen senden.
00:09:52: Und unsere Wahrnehmung von oder unserer Interpretationsfähigkeit von Gesichtern hängt davon ab.
00:09:59: aber das ist der entscheidende Teil hier an dieser Stelle Das ist der Teil unseres Nervensystems, der uns auch Verbundenheit spüren lässt.
00:10:12: Das ist eben die Voraussetzung, um dieses Gefühl auch empfinden zu können.
00:10:19: Und manchmal ist dieser ventrale Vargus-Nerv aber eben entweder nicht vollentwickelt oder ganz korrekterweise müsste man sagen umwickelt
00:10:28: –
00:10:30: sage ich gleich noch ein bisschen was zu!
00:10:32: Oder er ist nicht so ganz aktiv.
00:10:36: und genau diese zwei Faktoren tauchen dann auch häufig in der Praxis auf Und zwar, vielleicht erzähle ich was über die Entstehung dieses ventralen Vagusnerfes oder wie das ist wenn wir als Babys auf die Welt kommen.
00:10:49: Also der ist schon vorhanden?
00:10:51: Ja, ich glaube es macht Sinn um das ein bisschen besser verstehen zu können.
00:10:55: Ganz genau!
00:10:56: Der ventrale Vaguznerf, der ist Teil des Vagunerfes eben dieser vordergewandte Teil und der ist von Anfang an da.
00:11:05: Was dem allerdings am Anfang noch fehlt, ist so eine Umwicklung die sogenannte Möhlenisierung.
00:11:12: Das sind so Fettringe, die sich mit der Zeit um diesen ventralen Vargussnerv entwickeln damit ganz komplexe Informationen ganz schnell weiter transportiert werden können.
00:11:25: Am Anfang ist das eben noch nicht da und das sieht man eben bei Babys auch dass die haben zwar dieses süße Engels lächeln wo man immer so dahin schmilzt.
00:11:35: Und ich dachte mal wieder, Leute enttäuschen muss.
00:11:37: ja das hat leider nichts mit dir zu
00:11:39: tun.
00:11:39: Es ist
00:11:40: ein Reflex es ist kein soziales Lächeln.
00:11:44: Das entsteht erst nach ungefähr acht bis zehn Wochen dieses erste soziale lächeln womit auch wirklich jemand anderes gemeint ist.
00:11:53: also und das entsteht eben mit der Entwicklung dieser Myolinisierung Schicht um den ventralen Wagelsnerv herum.
00:12:00: je mehr Liebevolle und zugewandte Verbindungen und Zugewandtheit das Baby in Sicherheit erlebt, desto besser wird er umwickelt.
00:12:10: Also da hat es ganz viel auch mit den Spiegelneuronen zu tun.
00:12:14: Korregulation ist da das Stichwort sichere Bindung Und je mehr das geschieht desto mehr umwickelt sich auch dieser ventrale Vargusnerve.
00:12:25: Es ist so ganz natürlich die Spiegeln Neuron, die führen dazu dass sowohl wir Erwachsenen Mimik des Babys nachmachen, als auch das Baby dann die Mimic von uns Erwachsenen nachmacht oder wir auch Töne imitieren.
00:12:38: Oder die Babys wieder unsere Tönen imitiert.
00:12:41: Das ist genau das was es da an der Stelle braucht damit dieser ventrale Vargusnerve umwickelt wird sozusagen und einfach diese ganzen krassen komplexen Informationen wie unsere Mimick oder auch die Stimmmelodie weiter trägt, damit es auch irgendwo ankommen kann in dem anderen Nervensystem.
00:13:03: Und wenn das über Jahre dann gut verläuft, haben wir eine Chance auf einen ziemlich gut ummandelten, myelinisierten ventralen Vargusnerv und haben zumindest die physische Voraussetzung dafür auch Empathie zu empfinden und überhaupt ein Interesse zu haben dass es anderen gut geht und eben aber auch dieses Verbindungsgefühl wahrzunehmen.
00:13:29: Du-dünn, kurze Unterbrechung!
00:13:32: Es folgt eine kurze Werbung für mehr Regulation in deinem Alltag.
00:13:37: Der Mitgliederbereich Nerven stark verbunden Level eins bis drei Ein Mitgliederbereich für Menschen die viel geben fein wahrnehmen und wissen dass Entwicklung nicht linear verläuft.
00:13:49: Und ich frage mich was es für dich verändern könnte wenn du nicht funktionieren müsstest sondern dort einsteigen darfst, wo dein Nervensystem gerade
00:13:58: steht.
00:14:00: Du beginnst mit einfachen nervenstarken Tools in Level eins oder du vertiefst deinen Verständnis in Level zwei – Nervenstark verstehen?
00:14:10: Oder du gehst in Level drei – Nerfenstark verkörpern wenn du Wissen in den Körper bringen möchtest!
00:14:17: Du entscheidest nach Ressourcen Tempo und Bedarf weil dein Nervensystem es liebt wenn du beginnzt dich um dich zu kümmern und dranbleibst.
00:14:29: Alle Infos dazu findest du in den Show-Notes.
00:14:37: Das ist dieser eine Aspekt, der natürlich auch unterbrochen sein kann.
00:14:42: wenn Kinder zum Beispiel nicht genügend liebevolle Fürsorge und Korrigulationen und Interaktionen erleben kann es sein dass dieser ventrale Vargussnerv eben nicht so gut umwandelt wird, wie er hätte sein können zum Beispiel.
00:15:00: Ja das kann menschengemachte Ursachen haben von Vernachlässigungen also sowohl physischer Vernachlässigung als auch emotionaler Vernachlassigung vor allem emotionaler Vernachläßigung
00:15:13: und emotionale Vernachtlässigung bedeutet ja in dem Kontext nicht unbedingt immer ganz gravierende Dinge oder sondern einfach wirklich so ein ein wenig gespiegelt werden.
00:15:23: Also wenn vielleicht Eltern zwar wohlwollend sind, aber selber das nicht erlebt haben dass sie wirklich gespiegelt worden sind und damit vielleicht Emotionen ihres Kindes mich gut lesen können und entsprechend nicht zu gut eingestimmt reagieren können?
00:15:37: Ja ganz genau.
00:15:38: es gibt ja viele Forschungen mittlerweile zu dem Thema die Still Face Experimenter wo Bezugspersonen eben ganz stilles starkes Gesicht haben sich keine Mimik verändert, wo man mittlerweile weiß, ah ja da reagieren Kinder drauf.
00:15:57: Und genau es braucht genau diese Spiegelung, diese Spiegeln Neuronen, da muss es schön hin und her gehen damit das geschehen kann.
00:16:07: Man kann sich natürlich viele gewaltvolle Elternhaushäuser vorstellen, wo das einfach nicht der Standard ist wo das einfach nicht geschieht.
00:16:18: Und dass dann natürlich die Entwicklung des ventralen Vagusnervs dabei etwas auf der Strecke bleibt.
00:16:23: und es gibt aber genauso auch Nicht-Menschen verursachte Ursachen.
00:16:29: was ich da braucht, muss jemand im Brotkasten Im Inkubator liegen für eine ganze Zeit weil's knisch auf knapp mit dem Leben ist und Da ist dieser ganzen Körper Kontakt vielleicht gar nicht möglich Da ist diese ganze Interaktion vielleicht gar nicht in dem Sinne möglich.
00:16:50: Dann hat man einfach leider echt doofe Startvoraussetzungen für dir, aber niemand was kann so.
00:16:57: oder natürlich ist es auch wenn Eltern selbst erkrankt sind und selbst gar nicht so einen entwickelten ventralen Vargus nerf haben und selbst gar nichts so empathisch sein können.
00:17:10: Also auch das gibt es, da ist keine Boßwilligkeit hinter, sondern das sind einfach manchmal die Lebensumstände.
00:17:16: Und dann kann sich unter Umständen dieser ventrale Vargos nerf am Anfang des Lebens gar nicht sehr entwickeln wie es sonst auch hätte sein können.
00:17:26: Und dann gibt's natürlich noch Neurodivergenz.
00:17:28: also auch da gibt es Unterschiede in der Entwicklung.
00:17:33: Also es hat gar nicht immer was Pathologisches, sondern es liegt auch manchmal in der Natur der Sache.
00:17:41: Dass wir Menschen uns dort unterscheiden.
00:17:44: und der zweite wichtige Aspekt ist aber neben diesem Ganzen wie das Leben gestartet hat dass dieser ventrale Vagus nervt.
00:17:53: jetzt wenn er absolut perfekt myelinisiert umwandelt ist und wir theoretisch total empathisch sein können, Gesichter gut interpretieren können, ganz viel Verbundenheit wahrnehmen können.
00:18:09: Gibt es in bestimmten Momenten wenn unsere innere Alarm hochfährt geht die Aktivität des ventralen Vargosnervs zurück also nicht wie so ein An-Ausschalter sondern eher wie so einen Volume up oder so ein Regler genau und volume down was total Sinn macht.
00:18:29: angenommen Ich würde jetzt irgendwie auf der Straße angegriffen.
00:18:34: Und ich bin total empathisch unterwegs und mein Verteidigungsimpuls würde aktiviert, ja, ich würde zuschlagen wollen... ...und dann ist aber meine große Empathiefähigkeit da und sagt, Kathi!
00:18:49: Das tut der Person doch weh wenn du ihr die Lase brichst.
00:18:55: Deswegen vielleicht weniger dolle Hauhe was aber unter Umständen mein Leben gefährden könnte.
00:19:02: Also aus Verteidigungssicht?
00:19:04: Genau, das heißt es ist einfach
00:19:06: aus
00:19:06: Überlebensnudwendigkeit von der Evolution her so ganz gut eingerichtet.
00:19:11: Dass in den Überlebensempulsen wir den sozialen Vargus nicht in der Form zur Verfügung haben.
00:19:17: Ja, ganz genau!
00:19:17: Das müssen Sie sich dem Ausmaß...
00:19:19: Genau, zumindest nicht in dem Ausmaß.
00:19:21: Also da ist das Ziel, Nase brechen.
00:19:25: Angreifer abhalten und mich zu schädigen.
00:19:28: Da ist nichts mit Empathie.
00:19:29: also es macht total Sinn dass wir in großen Gefahrensituationen völlig unempatisch sind.
00:19:40: Jetzt ist allerdings das Blöde in unserem aktuellen Alltag ja, dass diese Überlebensimpulse zum Glück relativ selten, so der physische Bedrohung vor sich haben wo das gebraucht wird.
00:19:54: Aber einfach ja die fünfzehnter E-Mail innerhalb von drei Minuten, die ganz schnell was von mir will und der zwanzigste Anrufer am Telefon des Tages auch eine ähnliche Reaktion in meinem Nervensystem auslösen können?
00:20:09: Absolut!
00:20:09: Also ich erlebe das ja... Wenn ich den E-Mail-Support bei mir selber mache, dann fünfzehn Mails mit den gleichen Fragen irgendwie bekomme und natürlich irgendwo scheine ich dann was nicht klar genug kommuniziert zu haben.
00:20:25: Und die wissen natürlich jeweils auch nicht dass ich in der letzten zehn Minuten noch vierzehn andere Mails miteinander eine Frage beantwortet habe das in mir den Stress groß macht.
00:20:35: Auch da geht meine Empathiefähigkeit runter Und muss dann wirklich manchmal kurz Pause machen, mich regulieren.
00:20:48: Um dann wieder empathisch auch zurückschreiben zu können als wäre es die einzige Person, die diese Frage gestellt hat zum Beispiel.
00:20:57: Absolut!
00:20:57: Also Stress führt eben auch dazu, dass unser innerer Alarm hochgeht und dann unsere Empathiefähigkeit runter geht weil daneben unser ventraler Vargussnerv so ein bisschen runterschaltet.
00:21:08: einen ganz wichtigen Punkt, den du da angesprochen hast.
00:21:13: Weil es manchmal... Wir sind dann zwar nicht in Lebensgefahr oder wir werden nicht
00:21:18: akut
00:21:19: angegriffen aber das geht ja um den inneren Zustand des Nervensystems und innerer Stress, innerer Alarm kommt ja nicht nur bei einem Angriff sondern eben auch eine E-Mail.
00:21:29: Support ist manchmal tatsächlich mein Stressfaktor.
00:21:36: Oder andere stressige Sachen die wir im Alltag haben also auch dieses Gehassel zwischen Familie, Kinderbetreuung einkaufen Haushalt bezahlte Arbeit.
00:21:48: Freizeit keine Ahnung Beziehungsgeschichten die uns ja dann durchaus auch noch beschäftigen zwischendurch das alles kann dazu führen dass wir nur noch in so einem Funktionsmodus sind und unsere Empathiefähigkeit total runter fährt.
00:22:04: Und das beeinflusst natürlich auch unsere Fähigkeit Näher und Intimität diese Verbundenheit zu spüren, wenn wir in diesem Hassel einfach drin sind.
00:22:18: Ja also das ist dieser reale Stress des Alltags der da sein bei vielen Menschen da ist, der dann eben diese Auswirkungen auf unseren ventralen Vargosnerv hat und dazu führt dass wir Diese Empfindung gar nicht wahrnehmen können diese näher und intimität und verbundenheit.
00:22:38: Dazu kommt ja auch noch, dass eben gerade mit ungünstigen Erfahrungen der innere Alarm sehr viel schneller anspringt.
00:22:47: Oft auch in kleinen Alltagssituationen oder gerade mit ungünstigen Beziehungsvorerfahrungen einfach andere Personen ganz schnell so wie Trigger sein können und einfach so eine Alarmreaktion auslösen können selbst wenn sie uns gerade eigentlich total Wohlwollen und freundlich gegenüber sitzen würden.
00:23:05: Und wir das einfach in dem Moment nicht warnieren können, weil unser Alarm angegangen ist.
00:23:10: Ja ganz genau!
00:23:11: Das ist nochmal so.
00:23:11: ein anderer Aspekt dass unser Alarmen natürlich auch an manchen Stellen angeht wo es gar nicht um die aktuelle Situation im hier-und jetzt geht sagen wir da liegt eine Partnerin ganz friedlich neben uns im Bett und gleichzeitig geschieht dabei in uns etwas.
00:23:29: ja alleine was weiß ich bei vielen Klientinnen in der Praxis ist einfach, dass sie ... In einer Liebesbeziehung vielleicht irgendwie sind.
00:23:37: Ist schon der Trigger!
00:23:39: Dass Sie auf ... Dann kommen Informationen in unser Gehirn und die werden verglichen eben mit alten Erfahrungen Und da sind vielleicht schlechte Erfahrungen mit dabei und sofort ist unser innerer Alarm an.
00:23:53: oder es sind irgendwelche Erwartungen denen nicht ausgesprochen sind oder Manchmal gibt das ja auch nicht Ausgesprochene Konflikte über die man um die man so herum schifft und wo Paare nicht darüber kommunizieren zum Beispiel.
00:24:07: Und das kann dann dazu führen, dass der innere Alarm sowieso hoch ist oder die Angespannte zu hoch ist, dass unser ventraler Vargusnerv leicht irgendwie runterdreht und wir dann – obwohl wir uns so danach sehen – diese Nähe gar nicht empfinden können.
00:24:28: Das ist tatsächlich ganz oft dieses oder ganz oft weiß ich nicht, aber ich erlebe es bei Paaren in der Praxis.
00:24:35: Ich habe meistens einen Teil der Beziehung dann in der praxis und mache keine paar Beratungen.
00:24:42: Aber dass sich da zu Einlade mehr zu kommunizieren und auch über die Empfindungen zu sprechen und sich als Paar gemeinsam auf den Weg zu machen was löst denn eigentlich meinen inneren Stress aus?
00:24:54: Mein innerer Alarm steht irgendwas zwischen uns?
00:24:57: oder ist das ein altes Thema von mir?
00:24:59: Also da kann man sich selbst auf so eine Forschungsreise machen.
00:25:03: Ich glaube, da hat Verena König in ihrem Buch Trauma und Beziehungen... Da gibt es ja einfach wahnsinnig viele tolle Impulse dazu.
00:25:11: Kann ich an der Stelle sehr empfehlen!
00:25:12: Ja auch ganz viele Erklärungen nochmal drum herum was so das Bindungssystem macht und wo man sich selber ganz gut verstehen kann.
00:25:21: also ich würde mich die Empfehlung anschließen
00:25:25: Ja, absolut.
00:25:27: Und genau so ist es auch bei unseren Kindern.
00:25:29: also ich habe manchmal Eltern pflegeeltern adoptiv eltern in der praxis und die haben natürlich das bedürfnis irgendwie ihren kindern Ach sowas wie geborgenheit zu vermitteln also nicht zu vermitteln.
00:25:43: aber sie wünschen sich für ihre kinder eine geborgene Kindheit dass die sich geborgn fühlen und machen und tun.
00:25:54: Manche machen es dafür in der Wohnung, im Haus ganz gemütlich mit Decken, Kissen, Kerzenschein, Licht etc.
00:26:02: Also was natürlich viel damit zu tun hat ob man sich irgendwie sicher fühlt.
00:26:07: das ist so für mich der Hauptaspekt und versuchen alles um auch irgendwie fürs Kind da zu sein.
00:26:16: Und dann kommen Eltern pflegealtern, Adoptiveltern zur mir die Praxis und es ist irgendwie das Thema Mein Kind kann das irgendwie gar nicht.
00:26:24: Mein Kind... Irgendwie weiß ich nicht, ob es diese Nähe, diese Geborgenheit gar nicht empfindet aber es irgendwie entsteht das nicht.
00:26:35: und das finde auch nochmal total spannenden Punkt weil wir manchmal als gerade als Eltern, als erwachsene Bezugspersonen von Kindern das Gefühl haben wie sind dafür verantwortlich dass dieses Kind sich geborgen fühlt?
00:26:49: Und natürlich haben wir einen großen Teil dazu beizutragen, also Gefühle von Sicherheit etc.
00:26:58: Und gleichzeitig kann es aber eben sein durch bestimmte Voraussetzungen die am Lebensstart zum Beispiel waren oder im weiteren Verlauf des Lebens Trauma hat, kann Einfluss darauf haben.
00:27:11: Neurodivergenz kann ein Fluss drauf haben Dinge die überhaupt nicht in unserer Hand liegen Dass das Nervensystem des Kindes die Voraussetzungen gerade gar nicht mitbringt, um Geborgenheit oder Nähe irgendwie wahrnehmen zu können.
00:27:28: Und ich erlebe dann immer wieder in der Praxis dass das eine totale Entlastung bringt weil sie sich dann so abrödeln... Ich muss doch irgendwie mehr Geborganheit,
00:27:38: mehr
00:27:39: Nähe mit meinem Kind haben!
00:27:41: Weil dieses Gefühl haben, es muss doch sein und stressen sich damit selbst verurteilen sich da so, als hätten sie was falsch gemacht
00:27:52: und bringen damit wahrscheinlich auch noch mal ein bisschen mehr Stress insgesamt in die Beziehung.
00:27:56: Weil ja die neue Rezeption dann wahrnimmt, oh mein Gegenüber ist aber ganz schön gestresst!
00:28:01: Auch wenn es natürlich nicht bewusst wahrgenommen wird.
00:28:03: Aber das ist eben das, was das Spannende an unseren Nervensystemen ist, dass Sie so automatisch darauf reagieren wie das Nervenystem gegenüber gerade drauf ist?
00:28:14: Ja Ganz genau.
00:28:16: Und natürlich, ich will jetzt über... Ich will das ist gar kein Freifahrtsschein!
00:28:19: Hey es ist voll egal was du tust als Elternpflege, Elternadoptiveltern, ne?
00:28:23: Wir haben da schon eine Aufgabe, wir haben da auch noch eine Verantwortung.
00:28:27: und trotzdem kann es manchmal sein selbst wenn wir alles super machen oder gut genug reicht ja in den meisten Fällen aus, kann es sein dass unser Kind einfach diese Voraussetzungen gar nicht mitbringt.
00:28:39: Ja und ich erlebe, dass ich arbeite viel mit Pflegekindern und Adoptivkindern die Je nachdem wann sie in die neue Familie gekommen sind, haben sie ja schon einen gewissen Zeitraum woanders gelebt.
00:28:52: Und zwar in Strukturen, die dazu geführt haben dass sie eben nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie bleiben konnten.
00:29:01: Wo ganz oft das Thema fehlende Sicherheit mit auch reingespielt hat und wo sich ganz oft der ventrale Vargusnerv eben nicht optimal entwickeln konnte Aber auch manchmal gar nicht weiß, wie sind die denn?
00:29:17: Wie waren so kleine Einzelheiten bei denen... Das fehlt ja manchmal in der Biografie wenn wir mit Pflege- und Adaptivkindern arbeiten.
00:29:25: Und da erlebe ich das eben auf dieses Fragezeichen oder diesen Versuch menschlich tut doch irgendwie alles!
00:29:33: Und trotzdem gelingt es nicht.
00:29:35: Da versuche ich echt immer alle zu ermutigen also sich nicht zu stressen.
00:29:41: Also sagt sich immer so leicht, stresst dich nicht.
00:29:47: Mach einfach das... mach das weiter!
00:29:50: Versuchen sich ihren Ort zu gestalten.
00:29:52: denn und es ist die gute Nachricht in all dem Ganzen dieser ventrale Vargosnerve der ist ja nicht fertig.
00:29:59: Ja?
00:30:00: Der entwickelt sich ja ...der kann sich die ganze Zeit weiterentwickeln.
00:30:03: Das heißt auch wenn das Kind schon älter ist oder auch du als erwachsene Person Wenn du viele Erfahrungen Insicherheit macht mit Korrigulation, Spiegelung für Sorge
00:30:17: etc.,
00:30:18: kann jeder ventrale Vagus auch noch nachmühlenisiert werden.
00:30:22: Also das ist kein statisches System.
00:30:24: Einmal verpasst immer verpasste.
00:30:26: Das ist die unsere Neuroplastizität im Gehirn sorgt dafür dass genau diese Teile des Gehirns auch weiterhin bis zum letzten Atemzug sich verändern können.
00:30:37: also es wirklich diese ganz hoffnungsvolle Nachricht an alle, was wir gerade in der Traumotherapie haben.
00:30:43: Wir haben ja mit Menschen ganz viel zu tun, deren ventraler Vargus-Nerv irgendwie so ein bisschen gedimmt ist, weil da eben viel Angst im System ist.
00:30:54: und genau bei den Menschen sehe ich auch immer wieder die Veränderung, was es dann verändert und das dann eben auch dieses Gefühl von Nähe, Intimität, Geborgenheit, Verbundenheit immer mehr wieder zum Vorschein kommt oder vielleicht manchmal sogar erstmals.
00:31:16: Ja, ich glaube das ist vielleicht auch ein guter Moment um den Fokus ein bisschen darauf zu richten
00:31:23: was
00:31:23: kann man denn jetzt eben machen wenn man merkt wow da fühle ich mich irgendwie angesprochen Ich kenne das ganz gut dass ich manchmal unter Menschen bin und nicht verbunden fühle Wie geht denn da?
00:31:36: Ein Weg hin zu einem sich dem annähern, sich ein bisschen verbundener zu fühlen.
00:31:40: Also ich denke das eine ist natürlich eher auch dieses mal überhaupt zu verstehen ah wenn hier gerade viel Angst oder Stress in meinem System ist dann ist ja einfach grade was anderes los in meinem Körper und denn sind die Ressourcen für diese Verbindung schüllen gerade nicht so da.
00:31:57: Das heißt wahrscheinlich ist es dann ganz gut irgendwie auch zu schauen wie kann ich damit etwas tun und generell für mir Sicherheit sorgen.
00:32:04: aber vielleicht hast du da wirklich aus deiner Erfahrung ein paar praktische Hinweise, wo kann man denn anfangen?
00:32:11: Das erste ist wie du gerade auch sagst das Wissen darum.
00:32:16: So ist es bei mir und dann kann man sich anfangen mehr an mehr selbst zu beobachten und auch zu erforschen.
00:32:22: so ein bisschen wirklich mit so einem neugierigen Forscherinnen Geist.
00:32:26: in welchen Kontexten fühle ich mich denn vielleicht mehr verbunden als den anderen?
00:32:35: Für mich ist es zum Beispiel eine fremde große Gruppe.
00:32:39: Eine große Herausforderung!
00:32:41: Ich bin dann meistens ne halbe Stunde eher da, damit ich sehe wie der Raum sich anfängt zu füllen und mein Nervensystem sich da so ein bisschen adaptieren kann... ...und die Leute scannen kann und man auch angucken kann mit Zeit nehmen kann.
00:32:57: Weil ich das in so einem... Mit so vielen Menschen schafft mein Nervensystem... Das schafft's
00:33:03: einfach nicht.
00:33:04: Also das ist für mich zum Beispiel war das eine wichtige Erkenntnis, dass mir große neue Gruppen ... Dass es nicht mein wohlfühler Ort
00:33:12: ist.
00:33:14: Ja kann ich sehr dazu relating.
00:33:18: was es genau einfacher macht ist wenn ich mit einer vertrauten Person dorthin gehe dann habe ich so einen kleinen Sicherheitsanker bei mir und Es ist im Grunde wie bei Kindern.
00:33:28: Wenn die sich sicher genug fühlen, haben irgendwie so ihren Anker ihre erwachsene Bezugspersonen, erkunden sie die Welt und dann können sie aber auch immer wieder zurückkommen.
00:33:37: Und das ... Können wir im Erwachsen Alter genauso machen?
00:33:42: Total!
00:33:44: Oder eben auch rauszufinden, sag ich.
00:33:47: Nee, und was du jetzt ja auch schon gesagt hast mit dem, dass du dir das Strategie ... entwickelt heißt für wenn du gerade keine Bezugspersonen hast die dich begleitet und dieser Anker ist in so einer großen Runde.
00:33:59: Das das es dir auch hilft einfach, wenn sich die Langsam aufbaut die Runde und du vielleicht dafür sorgen kannst dass du zuerst da bist und das mitbekommst und dich damit langsam einstimmen kannst.
00:34:09: Ja absolut!
00:34:10: Und das zweite man kann ja auch merken große Gruppen sind gar nichts für mich und muss ich vielleicht auch gar nicht als Ziel haben.
00:34:18: Ich bin im eins zu eins oder in kleinen Gruppen oder mit bestimmten Menschen Und wenn man es schafft, sich Menschen zu suchen die einem gut tun.
00:34:30: Ja da werden wir in der nächsten Folge ein bisschen intensiver drüber sprechen dass das manchmal gar nicht so einfach ist.
00:34:37: Aber angenommen... Wir schaffen das!
00:34:39: Wir schaffen es uns Leute zu suchen Die uns guttun.
00:34:46: Also alleine das wird mit der Zeit verändern.
00:34:50: Dass wir uns Also, dass sich dieser ventrale Vagusnerv in uns verändert.
00:34:56: Weil es genau das ist Menschen mit denen wir uns sicher fühlen die uns zugewandt sind, die irgendwie eine Art von Fürsorge auch für uns haben, die uns gute Erfahrungen machen lassen im Beziehung in Kontakten also Beziehungen jetzt gar nicht nur auf Liebesbeziehungen bezogen sondern auch unsere Podcast-Beziehungen hier oder... Also auch da machen wir ja unsere Erfahrungen mit, was sind so die Erwartungen aneinander etc.
00:35:26: Und wie können wir dort einen sicheren Rahmen bauen?
00:35:29: So dass auch Schwierigkeiten oder Irritationen, die oft irgendwie auftauchen und wenn es einen sichern Rahmen gibt kann man den irgendwie ansprechen.
00:35:37: Wenn's keinen sicheren Rahmen dafür gibt dann nehmen wir diese Irritations weiter hinmit und da ist ein Bisses Grundstörgeräusch.
00:35:48: In uns.
00:35:48: Und das kann schon verhindern, dass der ventrale Bagus näher voll aufgedreht ist.
00:35:54: Also ich finde es da hilfreich ein Auge drauf zu haben.
00:35:59: wo habe ich sichere Orte wo ich Irritationen auch aussprechen kann zum Beispiel?
00:36:04: Ja um einfach so und das Bereder König immer die korrigierten Beziehungserfahrungen machen zu können als was sie als das bezeichnet.
00:36:14: Ich habe mir gerade Gerade gedacht, da hat sich noch mal was zusammengeschaltet in meinem Kopf.
00:36:21: Dass ja wirklich der Vagus nochmal... ...sich nach myolinisieren und vernetzen kann.
00:36:29: Und ich habe das zum Beispiel bei mir beobachtet.
00:36:32: also ich hatte früher in jedem sozialen Kontext einfach Angst.
00:36:35: Also man hat es mich nicht angemerkt!
00:36:37: Ich kann... nach außen hin total souverän wirken, während ich innerlich im Hochstress bin.
00:36:43: Das habe ich einfach gut trainiert und...
00:36:46: Gut trainierte.
00:36:47: Unterwerfungsimpuls?
00:36:48: Jawoll!
00:36:50: Und ich meine der war lange Zeit sehr hilfreich und sinnvoll.
00:36:54: Genau und das war aber auch wirklich so dass ich mich selbst in Beziehungen wo ich wusste da ist mir jemand wohl wollen gesonnen, dass sich wirklich mit einer totalen Anspannung dann da rausgegangen bin, durchgeschwitzt mit Rückenschmerzen und Kopfschmerzen einfach weil die Spannung so groß war.
00:37:11: Und ich hatte eine längere Beziehung wo ich mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich sicher und geborgen und geliebt gefühlt habe über mehrere Jahre konstant.
00:37:24: Ich hab einfach nur beobachtet was das so rundherum für mich verändert hat wie angefangen hat auch tatsächlich es in anderen Beziehungen ein bisschen sicherer zu werden.
00:37:34: Also wie dann ich anfangen konnte, mich mal mit meinen Schwestern ein bisschen mehr zu entspannen und dann mit einzelnen Freundschaften so... Und also ich habe das schon länger beobachtet und wusste, wow da hat sich irgendwie durch diese Beziehung auch ganz schön was getan für mich und hat mir viel andere soziale Felder eröffnet.
00:37:55: letzten Endes.
00:37:57: Aber es war jetzt zum ersten Mal, dass ich gemerkt habe.
00:37:59: Stimmt!
00:37:59: Das macht ja total Sinn mit diesem Mühlenisieren das noch passiert und vielleicht ist das auch tatsächlich für die eine oder den anderen, die das auch kennen.
00:38:08: Dass einfach alle sozialen Situation sich so stressig anfühlen weil... Ich hab inzwischen gelernt da gibt's gar nicht so wenigen Menschen denen das tatsächlich so geht Und vielleicht ist es einfach auch so ne gute Nachricht wirklich zu hören, dass sich das verändern kann.
00:38:25: Ja, absolut.
00:38:26: Das was du jetzt auch gesagt hast, dass da einfach diese Neuroplastizität möglich ist uns oft reicht in irgendeiner Stelle einen stabilen Kontakt zu etablieren und das ist leichter gesagt als getan.
00:38:42: Da kommen wir ja beim nächsten Mal noch ein bisschen mehr drauf zur Sprech, wie du schon angekündigt hast dann werden wir uns damit beschäftigen wieso man eigentlich immer im ähnlichen Beziehungsmustern landet.
00:38:52: Aber was du jetzt vorhin auch gesagt hast, war dass es ja manchmal mit Tieren ein bisschen leichter ist.
00:38:58: Und ich wollte fragen ob du da dazu noch mal etwas sagen magst?
00:39:01: Weil ich könnte mir vorstellen das das manchmal auch wirklich gut ist zu wissen.
00:39:05: Ja!
00:39:05: Auch eine Beziehung mit einem Tier in der ich mich anders fühlen kann vielleicht als mit Menschen Kann ganz gut sein.
00:39:13: um da meine Schritte zu machen.
00:39:16: Ja absolut also die meisten Also ich nehme jetzt mal alle Menschen aus, die mit Tieren schlechte Erfahrungen gemacht haben.
00:39:24: Da kann das einfach anders aussehen!
00:39:27: Das ist wahrscheinlich ein wichtiger Zusatz?
00:39:29: Genau.
00:39:29: aber ich vermute dass die meisten Menschen eher mit Menschen schlechte Erfahrungen gemacht habe als mit Tiren.
00:39:34: also Menschen die Erwartungen an uns stellen, Menschen die nicht ehrlich sind, Menschen, die blöd zu uns waren etc... Ja also all das formt ja unser.
00:39:48: Also dann kann der Mensch an sich einfach schon trigger sein.
00:39:53: Und das ist bei Tieren oft nicht, Tiere sind ja viel weniger strategisch.
00:39:59: entfiel.
00:39:59: also viele Tiere zumindest und wollen wenig von einem.
00:40:05: die sind oft so ganz im hier-und jetzt haben auch ganz.
00:40:09: es gibt ja gerade bei Hunden zum Beispiel, ne?
00:40:12: Die so ganz feinfühlig oft auch sind oder auch Pferde sehr auch in der tiergestützten Therapie ganz oft bewusst Tiere eingesetzt werden, die sich gut auf den Menschen einstimmen können.
00:40:24: Wo diese Korrigulation stattfindet und wo diese korrigierende Beziehungserfahrung im Grunde auch stattfindete.
00:40:33: Einfach weil Tiere keine Menschen sind!
00:40:39: Ja das ist tatsächlich eine wichtige Faktor manchmal.
00:40:42: Absolut absolut ja.
00:40:44: also ich meine Kinder die hatten ja sagen wir das Glück und das Pech eine Traumotherapeutin als Mutter zu haben, die dann natürlich auch immer mal nachgefragt hat hey wie geht's dir denn und wie nimmst du das wahr?
00:40:58: was so?
00:41:01: Was total hilfreich an manchen Stellen sein kann.
00:41:03: Und an manche Stellen einfach auch nicht passend ist.
00:41:07: Und dann hat mein eines Kind irgendwann gesagt – das habe ich auch in meinem Buch Nerven stark verbunden, da hab' ich es auch geschrieben – Mama gerne kuscheln aber ohne reden!
00:41:17: Wie bei den Katzen.
00:41:19: Und seitdem gab es dann bei uns immer die Katzenstunde.
00:41:22: Also, da war klar... ich stelle keine Fragen!
00:41:26: Ich sage nichts, ich kommentiere nix.
00:41:28: Ich bin einfach da.
00:41:30: Ich stehe einfach zur Verfügung für Korrigulation und Körperkontakt und Nähe im Endeffekt auch.
00:41:38: Ja und man konnte wirklich... also ich konnte es dann immer sehr spüren dass am Anfang noch ganz viel Unruhe im Körper war und sich mit der Zeit... ach der Körper so dieser Berührung, diesen Kraulen der Massage oder was auch immer gewünscht war.
00:41:54: Hingeben konnte und immer mehr Loslassen Sicherheit im Körper da sein konnte.
00:41:59: Und dann war es gar nicht so selten dass wir danach noch über irgendwelche Sachen auch sprechen konnten Aber das war überhaupt nicht Voraussetzung.
00:42:06: Das war jetzt nicht mein also durfte auch nicht meine innere Mein innerer Anspruch sein soll.
00:42:11: jetzt mache ich das hier um In ein Gespräch über Emotionen zu kommen.
00:42:16: Also das bringt Druck sofort rein und spüren Menschen sofort, Tiere auch.
00:42:23: Aber wir haben dann versucht eben diese Tierqualität in unsere Menschenbeziehung mit reinzubringen und es war total toll!
00:42:30: Das war total gut.
00:42:33: Ja auch wie toll ist denn so, dass du klar formulieren konntest diesen Wunsch?
00:42:36: Ja
00:42:37: da war ich mega also dankbar und natürlich hat mich berührt und auch wieder gemerkt, hey unsere Kinder die sind so schlau.
00:42:47: Die wissen das oft so gut und dass wir diese Worte geben dürfen und dass sie sich sicher fühlen uns zu widersprechen.
00:42:57: Mama das ist nicht das was ich jetzt gerade brauche Auch wenn du denkst es ist das Beste grade für mich.
00:43:03: Es ist es nicht Und ich weiß es besser als du denn Ich bin ich Du bist nicht
00:43:07: ich.
00:43:09: Ja Das ist immer wieder eine Wichtige Erkenntnis gewesen.
00:43:14: Und genauso ist es auch im therapeutischen, ne?
00:43:16: Auch noch ein ganz wichtiger Bereich.
00:43:20: neben den Tieren und den anderen korrigierenden Erfahrungen wo kriege ich jetzt eine liebevolle korrigierte Liebesbeziehung irgendwie auf die Schnelle her Ist ja manchmal gar nicht so einfach.
00:43:33: Sonst hätten damit viele Menschen ja gar nicht solche Schwierigkeiten.
00:43:39: Ganz viel wird natürlich auch im therapeutischen Setting korrigiert.
00:43:44: Also, gerade dieses Hey ich seh dich und ich versuche einen sicheren Raum herzustellen.
00:43:53: Das fängt bei mir in der Praxis mit dem Moment an wenn die Person meine Praxissäume betritt.
00:44:01: Ja ab dem moment bin Ich Im Dienst dieser Klientin oder dieses Klienten, da haben meine Bedürfnisse gar nicht mehr so viel.
00:44:09: Dann bin ich auch in einem anderen körperlichen Zustand tatsächlich.
00:44:11: Also egal was zehn Minuten vorher noch irgendwie war das ist weg in dem Augenblick.
00:44:17: Ich bin dann tatsächlich in einer anderen Rolle, ich bin in meiner Physiologie der Therapeutin und meine Aufgabe ist es erst einmal dass sich diese Person sicher genug mit mir fühlt.
00:44:28: also gerade am Therapie-Anfangsprozess Wenn eine Person neu bei mir ist, geht es ganz viel um Orientierung.
00:44:35: Deswegen haben wir auch heute die Orientierungsübungen am Anfang gemacht weil sie ganz viel damit zu tun hat sich sicher zu fühlen.
00:44:43: wo bin ich denn hier überhaupt gelandet?
00:44:45: wie?
00:44:46: und das ist sowohl örtlich gesehen als auch jetzt in einer neuen therapeutischen Beziehung Die Person kennt mich ja noch überhaupt gar nicht Moment also manchmal ist ja so dass die Personen mich dann irgendwie war Seminare kennen oder Social Media Und habe mich aber auch noch nie live.
00:45:05: Also in echt manchmal im eins zu eins erlebt, sondern immer nur in diesen Ausschnitten die Social Media oder Seminare irgendwie hergeben.
00:45:15: Ja das sind ganz andere Kontexten.
00:45:17: Total anderer Kontext und es braucht erstmal diese Zeit miteinander also so dass ich auch Vertrauen entwickeln kann.
00:45:27: Vertrauen ist ja tatsächlich etwas was über die Zeit entsteht also über gemeinsam gemachte gute Erfahrungen.
00:45:37: Und dann können wir diese Voraussagen in unserem Gehirn mit welcher Wahrscheinlichkeit der nächste Kontakt auch eine gute Erfahrung sein.
00:45:47: und je mehr gute Erfahrung da kommen, desto größer wird die Wahrscheinlichheit dass die nächste Erfahrung auch gut wird.
00:45:53: und selbst wenn dann viele gute Erfahrungs schon dabei waren und es mal ein bisschen irritierend ist es aber in Ordnung, weil das andere schon mehr trägt.
00:46:05: Und das gilt sowohl in der therapeutischen Beziehung als auch natürlich in allen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen.
00:46:11: Es braucht diese gemeinsam gemachten guten Erfahrungen damit dieses Vertrauen, dass die nächste Erfahrung auch gut miteinander ist.
00:46:24: Das alleine ist korrigierend für viele wenn sich dieses Vertrauen aufbauen kann.
00:46:29: und ich höre manchmal in der Praxis dieses, gerade wenn Kleentinnen da sind die vielleicht gerade in der neuen Liebesbeziehung sind und dann hören sie von ihrem Partner ihrer Partnerin.
00:46:44: Ja aber vertraust du mir gar nicht?
00:46:46: Weil Sie irgendwas nicht wollen oder weiß ich nicht.
00:46:50: Aber wie gesagt ne Du musst dieser Person auch noch nicht vertrauen.
00:46:53: Vertrauen muss ja auch wachsen.
00:46:55: also es ist ein Vorschussvertrauen was wir vielleicht irgendwie geben ohne vorschuss vertrauen wird an manchen Stellen vielleicht auch schwierig.
00:47:03: Aber dieses Vertrauen muss man sich ja tatsächlich erarbeiten, dass diese Sicherheit entsteht.
00:47:10: Dass die innere Vorhersage wird mein nächster Kontakt mit der Person auch noch so schön sein?
00:47:18: oder ist da irgendwas komisch?
00:47:21: Wird da was von mir erwartet, verlangt
00:47:23: etc.?
00:47:24: Also das sind... Es ist ganz oft dieses Handeln, also wirklich die gemeinsam gemachten Erfahrungen, diese korrigierende Erfahrung dann darstellen.
00:47:35: Wir bringen nicht einen Standardvertrauen unbedingt mit.
00:47:41: Also gerade und vor allem Menschen mit Traumaerfahrung haben das nicht.
00:47:47: Ja total!
00:47:48: Und ich finde es ganz wichtig auch noch kurz zu erwähnen dass nicht jede therapeutische Beziehung automatisch eine sichere Beziehungsbeziehung
00:47:56: ist.
00:47:57: Das finde ich einfach auch so wichtig, das zu wissen für auf der Klientenseite.
00:48:02: Weil weil man so oft davon ausgeht ja dass es die Fachpersonen mir gegenüber und die oder der wird schon Ahnung haben und dann wird das richtig sein.
00:48:10: so wenn ich mich hier nicht wohl fühle und nicht sicher fühl und nicht gesehen fühlt liegt das bestimmt an mir Und ich glaube also Ich habe selber ganz unterschiedliche Therapie Erfahrungen gemacht und festgestellt wie lang ist mit unter für mich gedauert hat, rauszufinden was ich brauche um mich sicher zu fühlen.
00:48:30: und also das ist vielleicht etwas was auch gut dann in unserer nächsten Folge noch mal ein bisschen Platz finden kann oder damit klarer wird weil ja natürlich wenn man mit schlechten eigenen Beziehungserfahrungen gestartet ist.
00:48:42: Man auch der therapeutischen Beziehung einfach nicht automatisch weiß wie möchte ich dass mit mir umgegangen wird?
00:48:48: Und was ist ein guter und gesunder und wertschützender Umgang?
00:48:52: Das war mir einfach nur wichtig zu erwähnen, weil ich wirklich oft erlebt, dass das sehr die Schuld bei sich gesucht wird.
00:49:02: Und man einfach sagen muss, Therapeuten sind auch Menschen mit eigener Geschichte und gar nicht so selten mit einer eigenen Geschichte, die auch Motivation ist, sich da um andere Menschen professionell zu kümmern.
00:49:19: Unterschiedlich gut, auch selbst aufgearbeitet und klar.
00:49:22: Und Menschen sind unterschiedlich fein und freundlich im Umgang mit sich selber und unterschiedlich gut selbst reguliert.
00:49:30: Das überträgt sich dann auch in die Beziehung zwischen Klienten und Therapeuten?
00:49:36: Ja absolut!
00:49:37: Also es gibt auch echt TherapeutInnen, die ihren Job verfehlt haben.
00:49:41: Nur weil
00:49:41: sie TherapeutInnen sich nennen heißt das nicht dass Sie recht haben.
00:49:46: oder Also, wie in jedem Beruf gibt's Menschen die ihren Job verfehlt haben und gleichzeitig gibt es immer Menschen, die einfach nicht passen.
00:49:55: Also ohne dass sie schlechte Therapeuten nennen oder sowas wären.
00:49:59: Es gibt immer Menschen wo es nicht passt.
00:50:04: also wir haben im MSE habe ich immer gelernt wenn ich merke das mich ein Klient oder eine Klientin triggert.
00:50:14: Wir haben ja alle einfach auch unsere eigenen Geschichten.
00:50:18: Dann ist es meine Aufgabe, eine Supervisionstunde dazu zu nehmen und zu gucken was ist das?
00:50:23: Und bekomme ich jetzt schnell aufgelöst.
00:50:25: Und sonst ist es auch meine Aufgabe wenn ich es nicht gehandelt bekomme dem Klienten oder der Klientin zu sagen Ich kann gerade...ich bin nicht die richtige Therapeutin für dich.
00:50:37: Ja, ich glaube dass Das klingt nach einer sehr professionellen und guten Einstellung dazu Und ich würde mir total wünschen dass das wirklich Standard in Psychotherapie ist und überhaupt in der Arbeit mit Menschen, wo man selbst und das wie man es selbst auf jemand anders reagiert einfach auch ein ganz wesentlicher Faktor für die Arbeit.
00:51:01: Also so therapeutische Beziehung ist einfach so grundlegend.
00:51:05: Ja,
00:51:08: Kathi ich würde das jetzt langsam mal abrunden wollen für heute!
00:51:15: Ich habe das letzte Mal gelernt können wir das für heute so stehen lassen?
00:51:20: Ja.
00:51:22: Oder gibt es noch irgendwas, wo du sagst, das wäre für heute doch richtig wichtig dazu zufügen?
00:51:27: Nee, können wir von mir aus gerne so stehen lassen!
00:51:30: Wir treffen uns ja zum Glück noch ein paar Mal hier in diesem Podcast.
00:51:34: Das würde ich auch so hoffen... Und wir haben ja schon angekündigt.
00:51:39: Wir haben auch schon Pläne für unser nächstes Gespräch, nämlich dass wir uns weiter mit Beziehungen und Freundschaften beschäftigen wollen und anscheinend wollen, wieso wir eigentlich immer wieder in elichen Beziehung- und Beziehungsmustern landen.
00:51:53: Ich glaube, wir haben heute eine echt gute Grundlage gelegt mit dem Verständnis was da einfach in unserem Nervensystem überhaupt notwendig ist um uns verbunden fühlen zu können Und freue mich dann das nächste Mal noch ein bisschen weiter zu gehen mit dir.
00:52:09: Ich mich auch!
00:52:12: Ja, dann erstmal vielen Dank für heute und auch dir am anderen Ende des Kopfhörers fürs Zuhören.
00:52:18: und bis bald!
00:52:20: Bis bald!
00:52:21: Tschüssi!
00:52:22: Tschüß!
00:52:31: Das war Regulation First for Heute.
00:52:33: Wenn du magst, nimm dir doch gleich noch eine Moment Zeit um nachzuspüren wie du dich jetzt
00:52:38: fühlst.
00:52:39: Das hilft einem Nervensystem dabei die Inhalte besser integrieren zu können.
00:52:44: Vielleicht klingen wir von den heutigen Inhalten noch etwas in dir nach oder es gab etwas, das ganz neu für dich war.
00:52:50: Und wenn du Lust hast uns in unserer Mission zu unterstützen dann würden wir uns echt freuen!
00:52:55: Du kannst aktiv dazu beitragen mehr Nervensystem Wissen und Regulationen die Welt zu bringen.
00:53:02: Abonniere gerne unseren Podcast schreibe uns eine positive Bewertung und erzähle all deinen Freundinnen Familienmitgliedern, Kolleginnen davon also all denen den Regulation First auch helfen könnte, mehr Selbstregulation und Milde für sich zu entwickeln.
00:53:19: Danke fürs Zuhören!
00:53:20: Und wir freuen uns wenn du in der nächsten Folge wieder mit dabei bist.